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Reisebericht Edinburgh: Vom Schloss bis zur Residenz der Königin

Ein Ausflug nach Edinburgh




Zu Besuch bei einer Freundin aus Schottland statteten wir natürlich auch der schönen Stadt Edinburgh einen Besuch ab. Sie ist nicht nur die zweitgrößte Stadt Schottlands, sondern auch dessen Hauptstadt und liegt an der Ostküste Schottlands.

Ein herrlicher Blick über die Stadt 

So nahmen wir früh morgens den Zug nach Edinburgh und kamen so gegen 10 Uhr am Hauptbahnhof Edinburgh Waverley an. Leider war das Wetter an dem Tag nicht allzu gut, aber da Edinburgh auch bekannt für einige Museen ist, sollte uns das nicht weiter stören. Am Ausgang des Hauptbahnhofes gelangten wir direkt auf die Princes Street, eine Prachtstraße aus dem 18. Jahrhundert, mit der im Norden die „New Town“ beginnt. Da wir uns aber eher für die Altstadt interessierten, blieben wir zunächst auf der Straße um irgendwann in die Altstadt einzubiegen. Neben dem Hauptbahnhof entdeckten wir das Balmoral, ein berühmtes luxuriöses Hotel mit einem majestätischen Glockenturm.

Reisebericht EdinburghVorbei an vielen alten Gebäuden folgten wir der Haupteinkaufsstraße Edinburghs weiter Richtung Westen und kamen schon nach wenigen Metern an einem weiteren bekannten Bauwerk vorbei. Es handelte sich um das Scott Monument, welches vor allem durch seine Vielzahl von Besucher und sehr langen Warteschlangen bekannt war. Aufgrund des schlechten Wetters blieben diese an dem Tag jedoch aus und so ergriffen wir die Chancen, zahlten 4 Pfund und stiegen die Wendeltreppe empor, die oben so eng wurde, dass ich froh war, keine Platzangst zu haben. Oben angekommen hatten wir eine traumhafte Aussicht auf die Stadt.

Da es mittlerweile ein wenig anfing zu regnen waren wir froh, dass die National Gallery of Scotland nur wenige Schritte entfernt lag. So verließen wir die Princes Street und besichtigten ihre umfassende Sammlung schottischer Kunst. Schon vom Platz vor der National Gallery hatten wir einen schönen Ausblick auf das Edinburg Castle, das majestätisch auf einem erloschenem Vulkan über der Stadt thronte.

Reisebericht EdinburghDer unscheinbare Stein mit viel Hintergrund

So durchquerten wir die Princes Gardens und machten uns auf dem Weg zu der bedeutendsten Sehenswürdigkeit Edinburghs und vermutlich auch Schottlands. Die Besichtigung kostete uns zwar fast 20 Pfund pro Person, aber die waren es echt wert. Die Hauptattraktionen der Festung aus dem 16. Jahrhundert waren die One’o’clock Gun, die täglich um 13 Uhr abgefeuert wird, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen durften, sowie der Stone of Scone, der zunächst eher unspektakulär wirkte, aber uns durch das Wissen, dass bereits im Mittelalter auf ihm Könige gekrönt wurde, ebenso begeisterte.

Entlang der Royal Mile…

Anschließend gelangten wir auf die Royal Mile, die wohl berühmteste Straße Edinburghs. Die fast 2km lange Meile führte uns durch die Altstadt bis zum Palace of Holyroodhouse. Abgesehen von den vielen bekannten Bauwerken auf der Straße ist die Royal Mile durch viele Cafés und Restaurant sowie alte mit gold verzierten Geschäfte und Buchläden, die mich irgendwie an die Harry Potter Filme erinnerten, schon eine Attraktion an sich. Nach nur wenigen Metern kamen wir am The Hub vorbei, ein ehemaliger Kirchenbau, in dem sich heute noch viele kleine Cafés, Verantsaltungsräume und einer Bibliothek befanden. Sein beeindruckender Kirchturm ist der höchste Punkt der Innenstadt von Edinburgh.




Da sich nun endlich mal die Sonne zwischen den dunklen Regenwolken zeigte, verzichteten wir auf einem Besuch im Nationalmuseum, welches ebenfalls auf der Royal Mile lag. Stattdessen schlenderten wir weiter durch die unerwartet eng werdende Gasse und entdeckten die St Giles‘ Cathedral. Die beeindruckende Kirche im gotischen Stil zählt ebenfalls zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schottlands. Vor allem die riesige Orgel im Innern war den kostenlosen Besuch wert.

…bis zur Residenz der Königin

Nachdem wir an vielen weiteren interessanten Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel dem Tron Kirk vorbeikamen, erreichten wir schließlich das Ende der Royal Mile, welches der Palace of Hollyroodhouse bildete. Nach einem Spaziergang durch den Schlossgarten, besichtigten wir schließlich die offizielle Residenz der britischen Königin in Schottland. Ein Audio-Guide erklärte uns die verschiedenen Räumlichkeiten und nannte uns interessante Fakten über den Palast und Queen Mary.

holyrood-palace-1021614_960_720Anschließend machten wir uns wieder zurück Richtung Hauptbahnhof, wobei wir wieder auf die Princes Street kehrten und an weiteren verschiedenen Monumenten und Denkmälern vorbeikamen. So ließen wir uns auch einen kleinen Spaziergang durch die Regent Gardens nicht entgehen. Unzählige Denkmäler, wie das Nelson Monument in Form einer riesigen Steinsäule, fanden hier ihren Platz.

Bis auf die Altstadt konnten wir an dem Tag leider nicht viel von Edinburgh sehen, aber von der waren wir definitiv begeistert. Andere interessante Attraktionen wie die köngliche Yacht im Hafen der Stadt lagen für unseren Altstadt Spaziergang leider zu weit weg. Die traumhaft schöne Altstadt mit ihren vielen alten Bauwerken und Gebäuden wird uns aber lange in Erinnerung bleiben.

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